BAISHIZHOU

Inmitten des urbanen Viertels Baishizhou, in dem die Häuser so dicht beieinander gedrängt stehen, dass das Tageslicht nur die oberen Stockwerke erreicht herrscht eine ganz eigentümliche Lichtstimmung, immer wieder durchbrochen von direktem Sonnenlicht. Das Viertel stammt aus der Zeit der 60er und 70er Jahre, in dem immer mehr Wanderarbeiter in die Stadt kamen und Wohnraum suchten. Durch die “hand-shake” Architektur wurde es möglich den zunächst begrenzten Stadtraum effektiv zu nutzen.  Es ist eines der wenigen noch verbliebenen urbanen Viertel der Stadt, die nach und nach den neu geplanten “Gated Communities” bzw. neuen Bürotürmen weichen müssen. Die Architektur aus den Anfängen der rasant gewachsenen Stadt bietet jedoch auch eine Schutzhülle inmitten der transparent und großzügig geplanten Stadträume, in dem nur wenig öffentlicher Raum für die individuelle Nutzung durch die Bewohner bleibt.

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